Über Mich

Seit über 15 Jahren praktiziere ich – mal mehr (jetzt), mal weniger (anfangs) Yoga. Ich denke, ich bin wie sehr viele zum Yoga gekommen: ich hatte Rückenschmerzen und dachte, ein bisschen Bewegung wird mir und meinem Rücken guttun.

 

Und auch vieles, was ich in Büchern an Bildern gesehen habe, hat mich sehr angesprochen. Menschen, die die unglaublichsten Bewegungen ausführen konnten – das wollte ich auch …


Je öfter ich Yoga praktizierte, um so beweglicher wurde mein Körper und mein Rücken, und immer wieder war da dieses Gefühl, hier bin ich am richtigen Fleck – kann mich mit meinem Atem und meinem Körper zusammen erleben, kann ganz im Moment sein. Mein Atem wurde langsamer und mein Kopf hörte immer mal wieder auf, in einem Gedankenkarussell zu kreisen.


Yoga begleitete mich durch meine Arbeitszeiten, meine zwei Schwangerschaften und durch alle großen und kleinen Momente seit 2003. 

Mal bin ich leichten Herzens in meine Stunden gegangen, mal mit dem Gefühl, heute ist überhaupt nicht mein Tag und überhaupt habe ich keine Lust auf Yogapraxis. Und manchmal hatte ich auch Tage, an denen ich am liebsten nie mehr Yoga gemacht hätte.


Und trotzdem war da immer wieder das Gefühl, hier bin ich am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, mit den richtigen Menschen … etwas, was mich gehalten und getragen hat, auch in schlechten Momenten.

 

Letztes Jahr lud mich mein Yogalehrer ein, eine Yogalehrer-Ausbildung zu besuchen, die er mit unterrichten würde.


Und hier hatte ich jetzt alles, was ich gebraucht habe. Es gab Texte aus alten Yogaschriften, die viel von dem, was in meinem Herzen war, zum Klingen gebracht hat. Es gab Asanapraxis, die exakt ausgerichtet unterrichtet wurde. Es gab Yoga-Philosophie-Unterricht und es war ein bisschen wie zu Hause ankommen: Da hat sich schon mal jemand Gedanken gemacht und beschrieb Dinge, die ich auch fühle.


 Und auch wenn ich ursprünglich nicht das Ziel hatte zu unterrichten, war da dieses Gefühl:

 

All das, was ich erlebe und erlebt habe auf meiner Matte, möchte ich so gerne mit anderen teilen. Anderen Menschen zeigen, wie schön sich ein beweglicher Körper anfühlt, wie wohl man sich nach einer Yogaklasse fühlt, wie belebt, wie voll mit neuer Energie.


Wie schön es ist, dass wir, je mehr wir unseren Atem wahrnehmen und regulieren und steuern können, umso ruhigere Gedanken erleben können. 

  • Momente, in denen das Gedankenkarussell zum Stehen kommt.
  • Momente, in denen ich ganz bei mir sein kann, ganz im Jetzt, ganz im Moment. 

Das ist der Gedanke hinter „Zeit für Dich“. Ich möchte mit dir zusammen einen Raum schaffen, in dem du loslassen kannst, in dem du bei dir sein kannst, in dem die Hektik deines Lebens Platz für Stille zulassen kann.


Das möchte ich dir jedes Mal, wenn wir uns treffen, geben: 

Zeit für dich, einen Ort und einen Zeitpunkt, um dir selbst zu begegnen.

 

Ich freu mich darauf, dich in meinen Stunden zu erleben!

 

Bis dahin, Namaste

Tina